Freitag, Juni 30, 2006

Schönheit für Alle!

Bei uns im Städtchen gibt es zwei nette Läden, Tür an Tür. Der eine heißt "Pet-Wellness" und der andere "Hairstyling for Men". Auf Deutsch übersetzt hieße das in etwa so: "Der schicke Hund" und "Der schicke Mann". Nur nicht die Eingangstüren verwechseln!!

Donnerstag, Juni 29, 2006

Von grüner Kraft und Herrlichkeit

Gehen jetzt alle Bären von Bord? Joseph Martin Fischer, bekannt unter dem Pseudonym "Joschka Fischer", der letzte Politrocker entzieht sich den quälenden Journalisten durch sein Ausscheiden aus der Politik. Zumindest nimmt er das an.

Vom Steinewerfer / Hausbesetzer zum Minister in Turnschuhen und Hausbesitzer. Welch eine Karriere der kleine Joschka an den Tag gelegt hat ist für mich wirklich eine Glanzleistung, auch wenn ich nun wirklich kein Grüner bin. Er war/ist Autodidakt, jemand der nichts gelernt hat, ohne Realschulabschluss, ohne Ausbildung zum Minister und ist nun auch noch Professor an einer amerikanischen Elite Universität, dort wo auch Einstein lehrte. So etwas wie ihn wird es in unserem Land nicht so schnell wieder geben, dass jemand ohne Scheine, Titel und anerkanntem, offiziellen Firlefanz solch hohe Ämter erreichen kann. Gratulation Joschka, genieße deine wohl verdiente Rente!!!

Herr Fischer war nur selten Objekt meines Spottes, aber seine Genossen trauern um sein Ausscheiden. Na, dann müssen sie sich eben einen anderen zum Streiten und Schimpfen suchen, oder seine Vorlesungen besuchen.

Mittwoch, Juni 28, 2006

Stürmisches Intermezzo

Ich liebe den Sommer, die Sonne und die Wärme, wenn mir ein Schweißtropfen nach dem anderen die Stirn herunter läuft, den Hals entlang über Brust und Bauch bis er zischend auf dem heißen Asphalt verdunstet. Was im Sommer auch wunderbar ist sind die Unterbrechungen, stürmische Tieffronten, die bei Blitz und Donner mit der Warmluft kollidieren und eindrücklicher als jedes andere Spektakel sind.

Dann sitze ich am liebsten unter dem kleinen Vorsprung auf meinem Balkon, beobachte die Regentropfen, die immer größer werden und die einsamen schwäbischen Wanderer auf der Straße, die immer schneller laufen. Wenn es dann noch hagelt muss ich mir meinen grünen Fahrradhelm aufsetzen und in aller Ruhe daran denken, dass mein Auto versichert ist.

Am Samstag hatten wir wieder so ein stürmisches Intermezzo, nur dass dieses Mal der Neckar plötzlich vor unserem Haus stand, reißend in voller Breite mit Dreck und Geröll. Auch einen Besen konnte ich in den rauschenden Wellen erkennen. Mir fiel gerade noch ein, dass mein Auto zwar Teilkasko, aber keine Schwimmweste hat. Doch ganz plötzlich war alles vorbei.

Wie ich mich kenne habe ich wieder eine Menge Kommas vergessen. Der Neckar hat alle weggespült.

Dienstag, Juni 27, 2006

...und wenn sie nicht gestorben sind!

Kein Märchen, pure Realität! Unser armer Bär Bruno wurde in Bayern aus dem Hinterhalt erschossen. In einer offiziellen Stellungsname der Behörden hieß es "...wir haben nichts gegen ´normale´ Bären in unserer Gegend, nur dieser Bär war ´psychisch und im Verhalten auffällig´!" Soso, auffällig, das war er ja nur als Bär? Politiker sind auch auffällig! Na, wenn wir nun alle erschießen würden die psychisch auffällig sind dann beginnen wir mal mit den Leittieren, den Bären in Berlin...

Noch eine traurige Nachricht: Die Kängurus bei der Fußball-WM wurden auch getötet, hintertückisch mit einer altbackenen Pizza erschlagen. Ich als alter aussie Ossi bin ganz arg traurig und mir fällt heute kein lustiges Cartoon zu diesem Thema ein.

Montag, Juni 26, 2006

Bärig heiter

Braunbär Bruno ist seine finnischen Jäger los. Die gaben letzte Woche verzweifelt auf ihn zu fangen, oder besser gesagt, Österreich konnte sich die Fänger, ohne die Auslandsverschuldung maßgeblich zu überschreiten nicht mehr leisten. Armes Österreich! Nun hat unser Bär wieder fast ungehinderten Zugang zu allen kulinarischen Spezialitäten der Alpenregion, inklusive den kleinen süßen, japanischen Touristen.

Warum hat eigentlich niemand den Bär mit eigenen Augen gesehen? Von Augenzeugen wurde in den Medien nie berichtet und ich habe den leisen Verdacht, dass es den Bär gar nicht gibt, er ist eine Ente und wirkt gegen die einseitige Fütterung des Sommerloches. Bruno ist von der Gattung geruechtus urlaubus und so mit Nessi aus Schottland und den tollen Show-Elchen in Schweden verwandt.

Nächstes Jahr überlege ich mir auch mal was Medien wirksames gegen das Sommerloch!